Neuer Bezirkskantor, Maximilian Göllner, gibt Debüt bei der Musikalischen Vesper
Mit einem Feuerwerk an königlichen Klängen endete am Samstag, 26. September die diesjährige Reihe der Musikalischen Vespern. Es musizierten Maximilian Göllner an der Orgel und Valentin Hammerl vom Staatstheater Kassel an der Trompete. Mit dem wunderbaren Konzert stellte der neue Bezirkskantor, Maximilian Göllner zugleich sein Können unter Beweis: schwungvoll und abwechslungsreich registriert, dazu sehr passend der Einsatz der Trompete. Den Rahmen bildeten die majestätische Komposition von G.F. Händel, Einzug der Königin von Saba, und das traditionelle Stück „Highland Cathedral“. Dazwischen erklangen auch zarte und feine Stücke wie E. Pasini, Cantabile For You. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zeigten ihre Begeisterung mit langanhaltendem Applaus. Die Reihe der Musikalischen Vespern wird 2027 fortgesetzt.
Die offizielle Einführung von Maximilian Göllner als neuer Bezirkskantor in Eschwege und für den Kirchenkreis Werra-Meißner findet am Reformationstag, 31.010.2026 im Gottesdienst um 14.00 Uhr in der Marktkirche statt.



Juden und Christen haben gemeinsame Wurzeln – Konfirmandentag zu jüdischem Leben in Eschwege und Abterode
Juden und Christen haben eine gemeinsame Wurzel
40 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Eschwege und Niederdünzebach erkundeten einen ganzen Tag lang das jüdische Leben in Abterode und Eschwege. „Das war heute richtig gut“, war die einhellige Meinung in der Abschlussrunde. „Ich habe heute gelernt, dass Christen und Juden zusammengehören, aber auch wie schwer es Juden in der Nazizeit hatten.“ Christen und Juden haben vieles gemeinsam. Das konnten die Jugendlichen bei diesem Konfirmandentag entdecken. Sie glauben an einen Gott, sie sehen in der Thora, in den Propheten und in den Psalmen heilige Schriften, sie richten ihr Leben an den 10 Geboten aus. Auch in der Art und Weise, wie sie Gottesdienst feiern, ist vieles gemeinsam. Leider haben die christlichen Kirchen in der Vergangenheit oft das Trennende hervorgehoben und sogar zur Feindschaft gegenüber Juden beigetragen. Inzwischen wird vielen bewusst, dass Juden und Christen eine gemeinsame Wurzel haben. Schon der Apostel Paulus schrieb an die christliche Gemeinde in Rom: „Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich“ (Römer 11,18b). In der Synagoge und auf dem jüdischen Friedhof in Abterode konnten die Jugendlichen Spuren jüdischen Lebens in Abterode entdecken. Mit Erschrecken hörten sie, wie der entfesselte Hass auf Juden – der Antisemitismus – zur Auslöschung der jüdischen Gemeinde führte. „Gott sei Dank gibt es heute wieder jüdisches Leben in Deutschland“, sagte Dr. Martin Arnold, der Vorsitzende der Freundinnen und Freunde jüdischen Lebens im Werra-Meißner-Kreis. Die Pfarrerinnen Anne Rudolph und Sieglinde Repp-Jost stellten den Jugendlichen die bleibende Verbundenheit von Christen und Juden vor Augen.




Evangelisches Forum – Frieden suchen in Zeiten von gewaltsamen Konflikten

Wie antworten wir auf die gegenwärtigen Kriege und Konflikte?
Seit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, den Kriegen und Vergeltungsschlägen im Nahen Osten, die auf den Überfall der Hamas auf Israel folgten, hat weltweit ein Auf- und Wettrüsten eingesetzt. Auch Deutschland ist dabei, sich militärisch neu aufzustellen. Es geht um Verteidigungsfähigkeit und Abschreckung. Die Zahl der kampfbereiten Soldatinnen und Soldaten soll erhöht und junge Menschen für den Dienst an der Waffe gewonnen werden. Nachrichten und Zeitungen berichten fast täglich von Drohnenangriffen und wie man sie abwehren kann. Die Rüstungsindustrie boomt, auch Kassel wird da in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.
Was ist die Antwort von Christinnen und Christen auf diese Entwicklung?
Hat der Frieden in diesen Zeiten eine Chance? Und was meinen wir, wenn wir von Frieden sprechen?
Welche Orientierung lässt sich aus der Bibel gewinnen?
Die Bibel spricht von einem Gott, der sich auf die Seite des Lebens stellt und einen universalen Frieden, den Shalom, verkündet.
Wie kann der Frieden, „der höher ist als alle Vernunft“ eine Chance erhalten?
Als Referent und Gesprächspartner begrüßen wir an diesem Abend Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh aus Kassel. In seiner Amtszeit als Landesbischof der Evangelischen Kirche in Baden hat er den dortigen Weg hin zu einer „Kirche des Friedens“ maßgeblich mitgestaltet. Als Ruheständler engagiert er sich u.a. im Vorstand der Stiftung Adam von Trott, Imshausen und ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dienst für den Frieden.
Verabschiedung von Pfarrer Meister aus der Kirchengemeinde

Am Sonntag, 6. September verabschieden wir Pfarrer Joachim Meister aus dem Dienst in unserer Kirchengemeinde. 12 Jahre lang hat er, zunächst in der Auferstehungskirchengemeinde und dann in der fusionierten Kirchengemeinde Eschwege, gewirkt. Sein Herz schlug bei den diakonischen Aufgaben. Mit großem Engagement hat er die Stadtteilarbeit auf dem Heuberg begleitet und gefördert. Zuletzt war er als geschäftsführender Pfarrer für die Gesamtgemeinde tätig. Nun wechselt er in den Zweckverband der Evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder im Werra-Meißner-Kreis und wird dort als geschäftsführender Pfarrer im Vorstand mitarbeiten.
Der Gottesdienst zur Verabschiedung beginnt um 14.00 Uhr in der Auferstehungskirche. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen sich von ihm persönlich zu verabschieden.
Sommergottesdienstreihe zu den vier Elementen: Feuer, Wasser, Erde, Luft




Sommergottesdienstreihe zu den vier Elementen
Die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft prägen als Urkräfte unsere Welt.
In der Gottesdienstreihe spüren wir ihren Eigenschaften nach.
Wo erleben wir ihre Kräfte in der Natur, in der Schöpfung oder auch in uns selbst?
Können wir in ihnen etwas von der geheimnisvollen, unverfügbaren Kraft Gottes erfahren?
Die Gottesdienstreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Eschwege startet am Sonntag, 5. Juli um 10.00 Uhr in der Marktkirche in Eschwege mit dem Element Feuer. Musikalisch wird der Musikprofi und Jazz-Fan Lutz Fußangel aus Blankenbach einen hellen Schein entzünden und Feuerfunken versprühen.
Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Bratwurst und gegrilltes Gemüse, das große und kleine Gottesdienstbesucher über einem Feuer vorbereiten.
Für Getränke ist gesorgt. Das Grillgut bringt jede/r selbst mit und kann während des Gottesdienstes kühl gelagert werden.
Die nächsten Termine in der Predigtreihe sind wie folgt:
Sonntag, 12. Juli, 10.00 Uhr Marktkirche: Wasser, Pfrin. Repp-Jost, Musik: Lutz Fußangel
Sonntag, 19. Juli, 10.00 Uhr Neustädter Kirche: Erde, Pfrin. Rudolph, Musik: Lars Zimmermann
Sonntag, 26. Juli, 10.00 Uhr Marktkirche: Luft, Pfrin. Rudolph, Musik: Lutz Fußangel
EVANGELISCHE KIRCHE IN ESCHWEGE:
Geliebt - befreit - engagiert
Aus der befreienden Liebe Gottes heraus
- feiern wir Gottesdienste
- engagieren wir uns für Kinder und Familien
- laden wir ein zu Stille und Gebet in unseren
- Innenstadtkirchen
- begeistern wir mit Musik und fördern Nachwuchs
- trösten und begleiten wir in der Seelsorge
ÜBER UNS
WILLKOMMEN BEI
EVANGELISCHE KIRCHE
IN ESCHWEGE!
Zum 01.01.2025 haben sich die drei selbständigen Kirchengemeinden der Stadtkirche, Kreuzkirche und Auferstehungskirche zur Evangelischen Kirchengemeinde Eschwege zusammengeschlossen.
GEMEINDEBÜRO
Unser Gemeindebüro befindet sich im Gemeindehaus Rosengasse.
Rosengasse 1
Geschäftsführung: Pfr. Joachim Meister
Schreibkraft: Marina Fidora
Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag: 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr
Nimmt Anfragen für Kasualien, Patenscheine, Dimissoriale entgegen.
Kirchenbüro Ost
Kirchstr. 2
37276 Meinhard
Tel.: 05651 – 3334690
Email: kirchenbuero.grebendorf@ekkw.de
Zuständig für Anfragen Vermietungen Gemeinderäumlichkeiten und Kirchenkreisbus
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